WAS

Ich, stranger, tauchte das erste Mal in der afrikanischen Namib-Wüste im Jahr 2018 auf: mit der ersten Aktion, in der ich die Fraktale und daraus später die Wüstensymphonie komponiert habe. Zwölf Jahre später werde ich Euch wieder – nach einer finalen Aktion in der Eiswüste im ewigen Licht des Nordens und einer letzten Nacht in Kapstadt – auf einem Schiff Richtung Südpol verlassen.

Das Projekt stranger besteht aus mehreren musikalischen Aktionen, u.a. in durchsichtigen Membran-Kuben, in denen jeweils ein Flügel steht. Die „lichten“ Aktionen werden während meiner zwölfjährigen Reise in der Wüste, im Regenwald, unter Wasser und über Eis jeweils in 40 Tagen stattfinden.

Ich nenne diese vier hellen Aktionen „lichte“ Aktionen. Sie beschäftigen sich mit den menschlichen Grundsozialisationen ICH allein (40.1), WIR (40.2) DU (40.3), und wieder ICH allein (40.4) nach der Begegnung in DU und WIR. Aus der ersten Aktion 40.1 im Frühjahr 2018 entstand bereits die Wüstensymphonie „mankind“.

Zwischen den lichten Aktionen ereignen sich in den zwölf Jahren auch drei Aktionen, die sich mit dunklen Seiten in uns beschäftigen: mit Zerstörung, Projektion und Identifikation.

Außerdem kreieren wir verschiedene Kunst-Installationen auf öffentlichen Plätzen, Theater-Inszenierungen und Konzertreisen mit freiwilligen, internationalen Musikern in verschiedenen Ländern der Erde.

Bei jeder Aktion komponiere ich Musik, frei von allen Konventionen, und will jeweils mindestens eine Regel brechen, da der Regelbruch das zentrale Element von Veränderung und Wachstum darstellt: Bei 40.1. haben wir das Recht auf geistiges Eigentum abgelehnt.

Die Reise

Der Trailer zur Reise des Strangers

Erfahre noch mehr über das:

WAS WER WOHIN WARUM WIE

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