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The Sound in you: Daniel Wagner

Ich möchte nicht nur meine Geschichte erzählen. Ich möchte Menschen den Raum geben ihre eigene Geschichte zu erzählen. Geschichten, in denen Menschen ihre eigenen Stimme gefolgt sind. Neue Wege gegangen sind. Regeln gebrochen haben. Gewachsen sind. Denn es gibt so viele wirkliche beeindruckende Geschichten, die erzählt werden sollten!

Die Geschichte von Daniel Wagner

Wer bist du?

Mein Name ist Daniel Wagner und ich bin Musicaldarsteller. Ich würde sagen ich bin eine lebenslustige Person, ich bringe Leute sehr gerne zum Lachen und ich esse wahnsinnig gerne. Ich esse und koche wahnsinnig gerne, das macht mich aus.

Was ist deine Bestimmung und wann hast du dich dazu entschieden dieser zu folgen?

Als ich sieben Jahre alt war habe ich mein erstes Musical gesehen. Ich war davor schon oft im Theater, wir sind immer als wir klein waren mit unseren Eltern ins Theater gegangen. Aber da war ich alt genug, um zu verstehen, dass man das beruflich machen kann. Man kann mit singen, tanzen und schauspielen sein Geld verdienen. Und da war klar, ich will das auch, ich will auf die Bühne. Ich möchte genau damit mir mein Leben finanzieren. Und heute darf ich das. Das ist so verrückt und ich bin dafür sehr dankbar, dass ich meiner Bestimmung folgen darf, dass ich überhaupt das Glück habe zu sagen, ich gehe meiner Bestimmung ein Stück weit hinterher. Wer weiß wie lange, aber momentan ist es einfach perfekt.

Was für Stolpersteine gab es auf deiner Reise?

Es ist nicht immer einfach. Gerade Theater- und Unterhaltungsbranche ist ein Weg mit vielen Stolpersteinen. Man muss sich wappnen gegen Menschen, die einen in verschiedene Richtungen ziehen wollen. Die wollen, dass du das bist oder das bist, die wollen dich grün, die wollen dich blau oder rot. Das wichtigste ist, dass man sich selber treu bleibt, das man bei sich bleibt, weiß wer man ist und was man kann. Dann fährt man meistens richtig, weil dann ist man bei sich und ist echt.

Gibt es Parallelen von deinem Weg zum Projekt des Strangers?

Ich glaube die Parallele zwischen dem Stranger Projekt und dem Theaterleben ist, dass einem manchmal sein Beruf wie eine Wüste vorkommt. Es ist irrsinnig heiß, es ist niemand anderes da, man geht nur im Kreis – das ist jetzt sehr negativ und ist natürlich nicht immer so. Aber ich glaub schon, dass man sich manchmal fühlt wie in der Wüste, man hat Durst und Hunger, es ist unglaublich heiß. Und dann steht plötzlich aus dem Nichts ein Flügel in dieser Wüste, ein Piano. Und du weißt genau, wenn ich da jetzt hingehe und anfange auf diesem Piano zu spielen, dann ist das richtig, dann bin ich zuhause. Als ich das Projekt zum ersten Mal gesehen habe war ich total erstaunt, weil für mich ist das Bestimmung versinnbildlicht.

Wie würdest du anderen Menschen Mut machen ihrer inneren Stimme zu folgen?

Ich finde noch wichtiger als das Wort Bestimmung ist das Wort Intuition. Das ist auch, was ich den Menschen, die ich kenne immer mitgebe, die zu mir sagen: “Ist ja cool, dass du das jetzt wirklich machst. Du hast immer gesagt du willst auf die Bühne und jetzt machst du das auch.” Und ich denke mir, das ist passiert weil ich immer versucht habe auf meinen Bauch zu hören. Das kann ich allen Menschen mitgeben: Wenn dein Bauch oder deine Intuition dir etwas sagt, geh dem nach. Du kannst nicht mehr als scheitern und beim nächsten Mal scheiterst du besser. Also was kann passieren? Es kann ja eigentlich nur zu deinem Besten sein und wenn nicht drehst du um und suchst in einer anderen Wüste einen anderen Flügel. Also was soll’s!

Mehr über Daniel:

Instagram: @daniel._wagner
YouTube: Daniel Wagner

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